Faris Al-Sultan - Ironman World Champion Jebel Ali Sprinttriathlon Dubai

Es schreibt der Webmaster! Nach 3jähriger Triathlonabstinenz hatte ich die Idee, dass ich mich doch auch mal wieder sportlich betätigen könnte. Ein Blick ins Internet und der passende Wettkampf war schnell gefunden. Unser langjähriger Freund Dave organisiert mittlerweile einige Triathlonrennen in Dubai und Al Ain, unter anderem auch zum ersten Mal den Jebel Ali Sprinttriathlon. Man könnte denken, dass der Wettkampf eine echte Herausforderung darstellt, da der Name „Jebel“ eigentlich Berg bedeutet. Aber von einem Berg war (zum Glück) keine Spur. Rund um das „Jebel Ali Golf und Spa Resort“, einem schönen 5 Sterne-Hotel außerhalb von Dubai, fand der Wettkampf statt.

Mein Training für dieses Rennen war sehr überschaubar, aber 20 Jahre Leistungssport sollten doch für 1 Stunde Wettkampf ausreichen. Die „UWV“, also die unmittelbare Wettkampfvorbereitung, wie man es noch zu Leistungssportzeiten ausdrückte, bestand aus 100m Schwimmen in den letzten 7 Tagen, 3 Radeinheiten (wobei ich bei einer Radeinheit vor Hitze fast geplatzt wäre) und doch anständigem Lauftraining.

Spannender als mein Wettkampf verlief dann allerdings das Herrenrennen. Faris hatte seinen Emirate-Dauergegner Oliver Godart am Start, der immer hoch motiviert ist, ihn - vor allem auf dem Rad - herauszufordern. Nach den 2 Schwimmrunden, hatte Faris sich einen kleinen Vorsprung erarbeitet, der dann auf jeder der 3 Radrunden immer kleiner wurde. Allerdings schaffte es Olli, im Gegensatz zum Yas Triathlon im Februar, nicht, Faris auf dem Rad einzuholen. Auf den 2 Laufrunden, mit jeweils 300m Strandlauf im tiefen Sand, konnte Faris ein paar Sekunden wieder gut machen und lief 50 Sekunden vor Olli ins Ziel.

Ja, da musste ich noch eine Runde laufen, während sich die Herren schon am Teilnehmerbuffet austobten. Das Fazit: ein zweiter Platz, es hat Spaß gemacht, Wiederholung frühestens in einem Jahr, ein bisschen mehr Radtraining hätte nicht geschadet, auch Sprintdistanzen können lang werden!

Für Faris ging es dann noch mit dem Rad ins 160km entfernte Al Ain, wo er sich im Moment den letzten Schliff für den Ironman Südafrika holt. Ich habe dann doch lieber die einfachere Variante gewählt und bin mit dem Auto gefahren.

In diesem Sinne

Euer Webmaster Ina

© Sven Polter

© Sven Polter

© Sven Polter

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